Suppe in L.A.

Was ist das für eine Welt? Dieser Satz gefällt mir, freilich ist es Schwachsinn, den da so aufzuschreiben, am Sonntag vielleicht ein Tennismatch, bei dem ich oder zu dem ich hingehe, aber Dan geht nur, wenn Agassy die Vorausscheidungen gewinnt und ist das nicht wieder ein Ungar, das wäre doch seltsam, zu den Kakteen könnte ich ja auch noch fahren, da war ja sogar diese Freundin von Jan, Become who you are, werde zu dem, der du bist oder auch dieses alte Orakel, von was war das noch, Ulysses lesen von Joyce oder überhaupt, ich finde ja nichts mehr, was ich gerne lesen würde als Fiktion, ich hab ja letzte Woche war das erst, dieses Gefühl, von der Kante der Welt hinuntergefallen zu sein, Dan ist auch zu mir wie ein Vater mit seinen sechs Kindern und wer weiß, welche adoptiert sind und ach ja, die Minidisc beschriften eine Ausstellung, mit anderen einen Raum mieten der leer steht, diese Margit auch das wäre fein, das kann sich ja alles entwickeln und dann gibt es doch wieder eine Zukunft, was ist das mit den Drogen, diese Angst, diese Chemie arbeitet in mir, ach ja, eben die Operationen und auch der Schmerz, den mir diese Ärztin oder Krankenschwester mit den Drähten in meiner Harnröhre verursachte, sie war so schön und ich träumte von ihr und war da ein Verliebtheitsgefühl, weil sie mir diesen intensiven Schmerz verursacht hatte, es war Teil der Untersuchungen auf Geschlechtskrankheiten und ich hatte da ja diese Liebesgeschichte mit Iris in Paris, an die ich immer zurückdachte als meine erotischste und aufregendste, damals meinte sie, ich solle weniger Zigaretten rauchen und Whiskey und Bier, aber erst nach ihr begann das wirklich große Saufen, ich erinnere mich, dass ich ohne Bier oder Alkohol nicht schlafen gehen konnte, auch nicht zu Veranstaltungen, Leute treffen, was war da noch, da war gerade etwas da und diesmal diese Trennung ganz anders als alle davor, ohne Alkohol, was soll ich da schreiben, und nicht immer denselben Namen nur weil ich sein Buch lese, um zehn erst im Schwimmbad sogar Schwimmbrillen hat Dan für mich aufgetrieben, das ist wirklich extrem nett und dass San Francisco ermüdend war und da waren ja, das habe ich ja schon, der nette Dobermann hier im Haus und die unglaubliche Aussicht, diese Musiktypen und immer wieder alles voller Drogen, auch die Band, in der ich jetzt neuerdings bin, wo ich also noch nicht weiß, ob ich bei denen bleiben soll, Bernd und Tapsi ja auch, aber die bekommen jetzt ihr Kind und diese Frau damals in der Schadekgasse, zwei Monate vielleicht her und das war so ein ähnliches Gefühl wie bei der Viennale vor vielen Jahren, die las Freud und ich dachte, mit der wäre das optimal oder so und viele Jahre oder drei oder so treffe ich sie also auf diesem Fest und es wird nichts aus uns, die Traumfrau war wieder nur ein Traum und diese andere von letztem Jahr und die Angst und auch das Gefühl von Trauma und Autounfall, ich habe ja keine Ahnung, ob und wie die Geschichte mit Lilla weitergeht oder so, vielleicht jetzt doch lesen und den Wecker auf fünf, das müsste reichen.

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