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ETYMOLOCH
Wahlversprechen (germ., nhd.) ‚wall-veršprähen‘, in der Bdtg. von ‚etwas an die Wand sprühen‘, ‚beschmieren‘, ‚anschmieren‘. Umgangssprachlich wird der Begriff fälschlich für ein Versprechen anlässlich einer Wahl verwendet, was aber gar keinen Sinn gibt. (Siehe auch ‚Wallfahrtsort‘ und ‚Wahlfarceort‘). Historisches: Die Forderung von Konsumentenschützern, alle leicht verderblichen Güter mit der Aufschrift „haltbar wie ein Wahlversprechen“ zu kennzeichnen, konnte sich aus genannten etymologischen Einwänden nicht durchsetzen.

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