zum Songdog Verlag


Das Sprüchemuseum (100)
Sonntag, 4. November 2018, 20:30 Uhr
Abgelegt unter: Allgemein

Rapper Kollegah distanziert sich von Auschwitz- und Holocaust-Zeilen.

derstandard.at

Wir sagen: der Kollege wechselt offenbar ins Politikerfach. Dort distanziert man sich auch permanent von Herausproletetem. Geht aber nicht, assholes. Nicht bei den Polis und nicht bei den Rapperchen. Gesagt ist gesagt. Man kann sich davon nicht distanzieren. Man es bereuen, man könnte sagen, dass es dumm und falsch war, dass man inzwischen schlauer geworden ist. Aber nicht distanzieren.



Muster
Sonntag, 4. November 2018, 13:20 Uhr
Abgelegt unter: Allgemein

Jörg Haider hat als Landeshauptmann „sein“ Kärnten wirtschaftlich an die Wand gefahren. Ich bin sicher, dass es seinen Anhängern in Kärnten egal war. Irgendwer wirds schon richten. Wichtig war allein, dass der Führer ihres Stammes von den anderen gefürchtet wurde.
Da hilft keine Aufklärung, da hilft kein Mindestlohn, da hilft kein Moralisieren, belehren, erziehen, bevormunden. So deprimierend dies auch sein mag.

Ich sehe, dass dieses Muster weltweit schlagend wird.
Irgendwann (vielleicht, vielleicht), wird es auch der Linken dämmern.



Das Sprücheuseum (99)
Montag, 29. Oktober 2018, 17:02 Uhr
Abgelegt unter: Allgemein

Die gebürtige Wienerin will die Bühne vom Nimbus des “Frauenhauses” befreien. Mit “Mütter” geht es am Dienstag los -

derstandard.at zum Neustart des Kosmos Theaters mit Veronika Steinboeck

Wir sagen: Das ist mal eine Nimbusbefreiung die den Namen verdient. Was könnte weiter von einem „Frauenhaus“ entfernt sein, als Mütter?



An die Thalia-Buchhandlungen
Montag, 29. Oktober 2018, 12:21 Uhr
Abgelegt unter: Allgemein

Sehr geehrte Frau B.,

anbei senden wir Ihnen noch einmal (zum vierten Mal) die Rechnung für die Bestellung eines Ex. des Romans „Blumberg“ von Andreas Niedermann ISBN 9783950422481 zu, das Sie vor zwei Monaten erhalten haben.

Da es der Thalia-Kette offensichtlich an Liquidität gebricht, und Sie sich nicht in der Lage sehen, den ausstehenden Betrag vo Euro 14.- auf unser Konto einzuzahlen, und wir bei Songdog keine Unmenschen sind, die durchaus auch ein Herz für in Not geratene Konzerne haben, bieten wir Ihnen an, den Betrag von Euro 14.- in 10 monatlichen Raten von Euro 1,40 abzustottern.

Wir hoffen sehr, dass wir Ihnen damit behilflich sein konnten. Falls Ihnen die Raten als zu hoch erscheinen, bitten wir Sie höflichst, sich an unser Rechnungswesen zu wenden, damit wir einen für alle akzeptablen Kompromiss finden können.

Ergebenst

Ihr Songdog Verlag



Der Volggsroggenroller
Sonntag, 28. Oktober 2018, 15:58 Uhr
Abgelegt unter: Allgemein

Es ist schon wichtig, dass es endlich einen gibt, der sich Volksrock’n’roller nennt, und auch wirklich einer ist.
Das unterscheidet ihn von all den bourgeoisen, und den einer elitären Oberschicht entsprungenen Vorgängern, wie Elvis Presley, Chuck Berry, Little Richard, Eddie Cochran, Gene Vincent oder den aus der satten Baumwollpflückerdynastie entstammenden Johnny Cash.

Da ist mal einer, der sich nach dem Absolvieren der beinhart proletarischen Handelsakademie und der Knochenmühle des Rechtswissenschaftsstudiums, zum verdienten Idol der bäurischen Massen aus Neukölln und  und dem 1. Wiener Gemeindebezirk aufgeschwungen hat.

Supi, Andi!



Falsche Flagge Flanschsalat
Donnerstag, 25. Oktober 2018, 22:13 Uhr
Abgelegt unter: Allgemein

“Polizist sein heißt das Menschen mit Meinungen Feinde sind
Ihr verprügelt gerade wieder Kinder als wärens eure Eigenen”

Heutzutage kämpft das öffentlich rechtliche Fernsehen für Texte dieser Art.
Weil das Kunst ist. Und wahr. Und richtig. Und wichtig.

Vor etwa 40 Jahren hörte ich auch solche Texte, vielleicht schrieb ich sogar welche.
Es ist okay, solchen Unsinn zu schreiben und unter die Leute zu bringen.
Naja, irgendwie halt. Demokratie. Meinungsfreiheit. So irgendwie, wie die Reden von Gauland.



Es regnet…
Mittwoch, 24. Oktober 2018, 10:02 Uhr
Abgelegt unter: Allgemein

und ich höre Bill Evans. Wie wunderbar.

Fuck off, goldener Herbst! Ich habe dich noch nie leiden können.



Männlichkeit
Dienstag, 23. Oktober 2018, 16:33 Uhr
Abgelegt unter: Allgemein

Irgendein britischer Pussy-Wappler-Moderator hat sich über Daniel Craig lustig gemacht, weil der sein Baby im Tragetuch trägt. #emasculatedBond.

Ich habe meine Töchter vor zwanzig und fünfzehn Jahren auch so herumgetragen. Ich war mit ihnen auf dem Spielplatz, beim Kinderarzt, im Zug, überall. Ich habe sie im Kinderwagen geschoben, war fast immer der einzige Kerl auf dem Kinderspielplatz, und ich habe das niemals als unmännlich empfunden. Ganz im Gegenteil. Ich konnte meine Kinder beschützen, ihnen etwas von der Welt zeigen, und wie man am Seil eine schiefe Ebene erklimmt.
Aber ich empfand auch dumme Anmache von Frauen nie als männlich, dämliche Sprüche, herabwürdigendes Gelaber. Oder gockelhaften Machismo.

Ich bin eher so ein Typ, wie der Wrestler Piers Morgan.



Quien sabe?
Montag, 22. Oktober 2018, 19:31 Uhr
Abgelegt unter: Allgemein

Weil ich neulich die Schlager von „Element of crime“ mit den Schlagern von Helene Fischer verglichen habe (Fischer gewann), ist nun „Bento“ von SPON auf eine ähnliche Idee gestoßen. (sach ich mal)

Wer hat die Zeilen geschrieben: H. Fischer oder die Punkband „Feine Sahne Fischfilet“?
Mucho Ratespass.

https://www.bento.de/musik/feine-sahne-fischfilet-und-helene-fischer-von-wem-stammt-der-songtext-a-779e2f65-8a3d-43d3-92c8-e38486b15310#refsponi



App-Suche
Montag, 22. Oktober 2018, 10:19 Uhr
Abgelegt unter: Allgemein

Männer auf Baustellen starren auf ihre Handys.
Sie suchen nach Apps.
Nach der „Mauerhochzieh-App“
und nach der „Räum-den-Schutt-weg-App“.