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“Blumberg” bei der MIGROS
Sonntag, 29. Juli 2018, 13:08 Uhr
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https://www.migrosmagazin.ch/blumberg



Vor einem Supermarkt an der Ostsee
Sonntag, 29. Juli 2018, 09:50 Uhr
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Gestern saß ich vor einem Supermarkt an der Ostsee und wartete auf die Girls. Und während ich wartete, sah ich mir die Deutschen an. Sie waren alle fett. Dann kam ein schwarzer Wagen, und vier Typen stiegen aus. Es waren höchst muskulöse Glatzköpfe, und der Gym-Faktor war wie eine leuchtende Glorilole (Pleonasmus?), und ich sah mir auch die an. Es waren Handwerker. Und es waren Türken.

Später, als ich schon sehr lange gewartet hatte, kam ein junges Paar mit zwei kleinen Kindern, etwa 3 und 4 Jahre alt. Sie schoben ein gewaltig beladenen Einkaufswagen zu ihrer Familienkiste, und begannen einzuladen. Es war ziemlich schlimm. Das ganze Fressen und Saufen war in Plastik verpackt, und aus der Distanz sah es aus, als wären es nur brüllendfarbige Chipstüten in verschiedenen Formaten.
Das scheint der Dreck zu sein, den sie ihrer Brut verfüttern. Damit die auch gleich fett wird und einen schönen jugendlichen Altersdiabetes entwickelt. Ich war drauf und dran hinzugehen und ihnen zu sagen, dass Kinder auch richtiges Essen brauchen. Aber ich tat es nicht. Warum? Weil es mir eigentlich egal war.

Nebenan bellte ein Hund, den die Besitzer in ihrem Van an der Sonne zurückgelassen hatten. Vielleicht war ihm wahnsinnig heiß? Vielleicht starb er? Vielleicht war er auch nur ein Hundearschloch, das einfach aus Langeweile kläffte.

„Ist hier die Tierrettung? -Ja? – Hören Sie, da bellt ein Hund in einem Auto, das an der brütenden Sonne steht. Können Sie nicht herkommen und ihn befreien? Oder soll ich es tun? Die Scheiben einschlagen oder so? -Würd ich gerne machen, kein Problem. - Nein, die Besitzer suchen mag ich nicht. – Scheiben einschlagen oder nix. – Na, dann stirbt der Hund halt. Ist mir auch wurscht. Ich hasse die Viecher sowieso…”

Dann kamen endlich die Girls. Sie haben mir kein Bier gekauft, und wir fuhren zum Haus. Es ist großartig, das Haus…



Kann man?
Freitag, 27. Juli 2018, 20:32 Uhr
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Kann man nach dem allgemeinen Rassismus-Geschwätz, auch mal wieder darauf gucken, mit wem sich die Arschtrompete Özil hat fotografieren lassen, und was das alles auch aussagen kann? Kann man?
Wenn, dann kann man auch einen Blick hierhin risikieren:

https://www.zeit.de/gesellschaft/2018-07/mesut-oezil-foto-recep-tayyip-erdogan-akp-kritik



Das Böse IST die Sonne
Donnerstag, 26. Juli 2018, 16:14 Uhr
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Seit Jahren bin ich ein belächelter Outsider, ein verschrobener Kauz, ein Verwirrter und ein Verirrter: Ich hasse die Sonne. Ich hasse den Sommer, die Wärme, die Hitze, und die Wetterfröschinnen, die mir bei 38 Grad ins Ohr flöten: „Baaaadewetter!“
Ich möchte sie töten, indem ich sie einen Blechcontainer stecke, den ich in die Mittagssonnen rolle, diese Cunt, in ihrem klimatisierten Studio!

Aber jetzt dämmert es langsam auch anderen. Ich bin nicht mehr allein. Wir werden eine Armee sein. Hier der erste Kumpel von der „Süddeutschen“:

https://www.sueddeutsche.de/panorama/hitze-in-deutschland-das-boese-unter-der-sonne-1.4071042



Auf den Radwegen
Mittwoch, 25. Juli 2018, 08:38 Uhr
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Auf den Radwegen: Drängeln, riskantes Überholen (3 nebeneinander), Auffahren, Wettbewerb, Machismo, weiblicher Machismo, Stupidität. An der nächsten Ampel trifft man sich wieder, und es geht von vorne los. Wie hübsch! Man kommt drauf, dass Arschlochigkeit nicht am Gefährt liegen kann. Es liegt an der Spezies. Vielleicht auch nur am Charakter (falls es so etwas noch gibt).
Nicht ein einziger Grund für Radfahrer, sich als etwas Besseres zu wähnen. No uno.



Die Verwunderung der Lise Zumtoe
Dienstag, 24. Juli 2018, 14:49 Uhr
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Hin und wieder wundere ich mich. Ich wundere mich darüber, dass ich nie einen Fehler mache, immer nur die andern, dass ich immer das Opfer bin, und nicht annähernd in der Lage, Scheiße zu bauen.
Ich kann tun und lassen, was ich will, und es wird für alle offenbar, dass, wenn etwas nicht stimmt, der Rest der Menschheit Mist gebaut hat.
Was ist das nur, dass ich so unfehlbar bin?
Manchmal versuchen andere, mir was anzuhängen, aber das geht nicht. Es kann einfach nicht sein. Ein Phänomen. Könnte man sagen. Vermutlich hat Gott es mir gegeben, dieses Unfehlbarkeitsgen. Und wenn die anderen anderer Meinung sind, dann geigt ihnen mein richtiger Chef die Meinung, nennt sie Faschisten, was sie ja sind, diese respektlosen Loser.

Ich weiß nicht, warum ich so großartig bin. Es macht mich schon beinahe ein wenig fertig. Aber wie müssen sich erst die anderen fühlen? Die, die nicht recht haben?
Ach, Scheiß auf die…



Kritik
Montag, 23. Juli 2018, 10:18 Uhr
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Manchmal werde ich kritisiert. Wenn welche glauben, dass ich Scheiße gebaut habe.
Was soll das?
Kritik ist nie etwas anderes, als fehlender Respekt. Plus Diskriminierung eines alten, weißen, heterosexuellen Mannes.

P.S. Was soll dabei sein, wenn ich mich mit Björn Höcke fotografieren lasse? Es geschah nur aus Respekt vor meinen Großeltern, die liebevolle, aufrechte Nationalsozialisten waren.



Fuckin’ Snob
Sonntag, 22. Juli 2018, 15:49 Uhr
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Mnachmal höre ich, dass ich ein Snob sei. Ein Snob, weil ich für längere Zugstrecken (habe kein Auto) 1. Klasse buche. Nur ein Snob fährt erster Klasse. Ein Snob, der das Volk nicht liebt, es gar verachtet.

Diese Leute haben recht.
Denn diese Leute lieben das Volk. Linke, wie Rechte. Vor allem abstrakt. Wenn sie es für ihre politischen Zwecke einspannen können.

Du bist ein Snob, sagen Leute, die es für ein Menschenrecht halten, zweimal im Jahr in die Ferien zu fliegen, die Fahrräder kaufen, an die ich die Tantiemen von 3000 verkauften Büchern geben müsste. Ein Fahrrad von 3-6 Tausendern ist kein Snobismus, sondern Notwendigkei, finden sie. Dazu ein kleiner Rucksack für sieben hundert Eier. Voll nötig.

Trotzdem: Sie haben recht. 1. Klasse im Zug, das geht gar nicht. Da überhebt sich einer über die anderen. Dass man eine längere Zugfahrt genießen könnte, darauf kommen sie nicht. Und genießen kann man die nur, wenn der Nachbar die Schnauze hält, und einen nicht mit seinem Shit zutextet. Oder laute Musik hört, permanent telefoniert. Deshalb sitzen ich und all die anderen Snobs in der ersten Klasse. Unsere maßlose Selbstbezogenheit lässt uns (meistens) sehr höflich und zurückhaltend miteinander umgehen. Fuckin’ Snobs, eben…



Nein, ich bin kein Radfahrer
Samstag, 21. Juli 2018, 09:56 Uhr
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Vor einigen Wochen (oder nicht?) habe ich meinen Oldtimer Peugeot wieder aus dem Keller getragen, ihn gesäubert, geölt und überholt. Der verdammte Renner schlief über Jahrzehnte im Keller auf seinen platten Reifen, und ich hätte keinen Fünfer darauf gewettet, dass ich noch einmal damit fahren würde. Tu ich aber. Fast jeden Tag. Das liegt vor allem daran, dass ich um 5 Uhr früh immer schon wach bin. Also schwing ich mich in den Sattel und fahre auf die Insel, schwimme ein paar hundert Meter und fahre über das Donaukraftwerk wieder zurück. Das sind um die dreißig Kilometer. Und ich denke jedes Mal: Ziemlich gute Stadt, dieses Wien. (Und das nach fast dreißig Jahren…)

Nun höre ich immer wieder: „Was, du bist Radfahrer? Supi!”

Ich muss sie enttäuschen. Ich bin kein Radfahrer. Ich bin ein Fußgänger mit einem Sportgerät. Ich fahre mit dem Ding nicht in den Yogakurs, und auch nicht auf den Karmelitermarkt um bei diesem scharfen Händler aus Madagaskar diesen geilen Seitan zu kaufen, ich nable auch nicht zur Hautärztin oder zum Tinder-Rendez-vous. Der alte, angerostete Peugeot ist nur ein fuckin’ Sportding.

Autofahrer sind auch nicht meine Feinde. Bis auf die Taxifahrer sind alle rücksichtsvoll und wach. Man merkt ihnen an, dass sie’s nicht darauf anlegen, einen von uns über den Haufen zu fahren. Ich belehre auch keine Fußgänger oder Touristen, die sich auf dem Radweg ergehen. Ich klingle sie einfach aus der Spur und bin ihnen dankbar, wenn sie Platz machen, was sie immer tun.

Wenn’s gefährlich wird, dann sind andere daran beteiligt.
Guess who?…



Fans
Freitag, 20. Juli 2018, 11:40 Uhr
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Gibt es eigentlich, neben Trump, durchgeknalltere Hiafler, als Fans?
Gut, ich gebe es zu: Ich verstehe nicht, wie man seinen Tag damit zubringen kann, mit dem Auto auf die Alpes D’Huez zu gurken, sich dann ausgezogen niederzusaufen, um mit zwei Millionen anderen enthirnten Cunts, die Straße zu säumen und den Radsportlern in die Ohren zu brüllen, sie zu Fall zu bringen, sie zu schubsen, und mit irgendwelchem Scheiß zu übergießen.

Worin liegt da der Genuß, der Mehrwert, die Freude?
Wieso packen sich die Arschlöcher nicht selber ein Rad, und versuchen sich in den 10-15% steilen Kehren?
Weil es Pussys sind. Vom Sozialstaat auf ein Sadoego entkerntes Wohlstandsgesindel.

Ich finde, man sollte sie niederführen dürfen.