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Unbedingt
Donnerstag, 19. Oktober 2017, 16:58 Uhr
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Man muss nicht immer selber schreiben. Zumal man nicht alles einsehen kann und auch sonst schon einiges zu tun und zu schreiben hat.

Aber man kann auf das bereits Geschriebene hinweisen, auf jenes, das den Hinweise unbedingt wert ist:

http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/debatten/frankreich-judenhass-mit-methoden-wie-bei-den-nazis-15252732.html

http://www.spiegel.de/politik/deutschland/harvey-weinstein-trau-keinem-feministen-kolumne-a-1173688.html



Gute Wahl, schlechte Wahl
Montag, 16. Oktober 2017, 11:49 Uhr
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Österreich hat gewählt. Die SPÖ wurde nicht erste. Vielleicht zweite.
Die katholischen unter den Sozis (und das sind so ziemlich alle) und auch die Klügeren unter ihnen wissen, dass der Wahlausgang ein guter ist.
Es war gut, nicht nicht Erste zu werden und trotzdem kaum etwas zu verlieren. Damit geht der Kelch an ihnen vorüber, den Kanzler zu stellen und Koalitionsverhandlungen führen zu müssen, die vermutlich dazu geführt hätten, dass sich der innerparteiliche Riss zwischen den FPÖ-Koalition-Befürwortern und den „Grokos“, vergrößern und die Partei zerreißen würde.
Nochmal Schwein gehabt.

Und sonst? On verra, wie der Groß Gerunger sagt…



Wahlkampf à l’autriche
Sonntag, 15. Oktober 2017, 13:10 Uhr
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Überall kann man lesen, dass in Österreich ein dreckiger Wahlkampf stattgefunden habe. Ist das so? Sollte er dreckiger als andere gewesen sein?
Ich bezweifle das. Es war ein ganz normaler Niedertrachtskampf à l’autriche, pas plus.
Man mag hier nicht ohne Nazis, Niedertracht und Heuchelei leben. Da würde einfach etwas fehlen.
Diesmal kam einfach noch eine vierte Komponente hinzu: Dummheit. Auch ohne Dummheit mag hier niemand leben. Ist ein Menschenrecht.

Jetzt zu wünschen, dass diejenige Partei gewinnt, die am wenigstens von diesen vier Eigenschaften aufweist, scheint mir irgendwie a bisserl paradox. Oder?



Sons of guns
Dienstag, 3. Oktober 2017, 09:28 Uhr
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Jetzt wird gerätselt. Was hatte der Wichser, der unter Countryfans ein Blutbad angerichtet hat, wohl für Motive. Er war ja so unauffällig. Ein Buchhalter. Zurückhaltend, reserviert.

Und natürlich ist es vollkommen normal, dass ein Mann zwei Dutzend Faustfeuer -und automatische Waffen besitzt, plus kiloweise hochwirksamen Sprengstoff.
Das Motiv für Cocksucker dieser Art ein Massaker zu veranstalten ist jenes, dass man früher als  Mordlust bezeichnet hat.

Die Aktion, vom 32. Stockwerk aus auf einen hunderte Meter entfernte Menschenmasse zu ballern, das Geschehen an Ort, ist für den Schützen vollkommen abstrakt. Er kann die Schreie der Getroffenen nicht hören, er kann nicht sehen wie Menschen fallen, wie sie sterben.
Er ist  wohlig aufgehoben im geilen Sound seiner Maschinengewehre.

Wer braucht da noch ein Motiv?