<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	>

<channel>
	<title></title>
	<atom:link href="http://songdog.at/blog/?feed=rss2" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://songdog.at/blog</link>
	<description></description>
	<pubDate>Thu, 17 May 2012 05:06:24 +0000</pubDate>
	<generator>http://wordpress.org/?v=2.6.2</generator>
	<language>en</language>
			<item>
		<title>Schweizer Oldies</title>
		<link>http://songdog.at/blog/?p=6919</link>
		<comments>http://songdog.at/blog/?p=6919#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 16 May 2012 15:13:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://songdog.at/blog/?p=6919</guid>
		<description><![CDATA[Der Zug passiert die Grenze und der Asiate neben mir zückt den Apparat und schießt los. Ein verschwommenes, graues Feld erscheint auf dem Display des Fotoapparillos, und die Ansagerstimme vermeldet: &#8220;Willkommen in der Schweiz. Wir wünschen Ihnen einen schönen Aufenthalt.&#8221;
In diesem Moment rieche ich die fette Schweinescheiße. Geruch nach Schweinescheiße im 1. Klasse-Abteil, und der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Zug passiert die Grenze und der Asiate neben mir zückt den Apparat und schießt los. Ein verschwommenes, graues Feld erscheint auf dem Display des Fotoapparillos, und die Ansagerstimme vermeldet: &#8220;Willkommen in der Schweiz. Wir wünschen Ihnen einen schönen Aufenthalt.&#8221;<br />
In diesem Moment rieche ich die fette Schweinescheiße. Geruch nach Schweinescheiße im 1. Klasse-Abteil, und der Asier ballert und ballert und knipst immer wieder die frisch gejauchten Felder; der einsetzende Regen schraffiert die Fenster, und dann kommt auch schon St. Margrethen.<br />
Bin ich jetzt zu Hause? Ist dies mein Land?</p>
<p>Die Oldies weiter vorne, texten in ihre Handys, der ganze verdammte Zug ist voller Oldies. Und Fahrräder mit Hilfsmotoren, das ganz neue Ding.</p>
<p>Während in Österreich und Deutschland die Alten in ihren Börsen die Cents zusammenkratzen, damit sie sich von ihrer Mindestrente auch mal einen Apfel leisten können, stehen die Schweizer Oldies in den Supermärkten herum, quatschend und gackernd verstellen sie uns anderen gutgelaunt die Wege. Alle mit rund 5 Tausendern im Monat, jucheh!, schlückeln sie im Zug Sekt, nehmen den Apéro, wohlversorgt wie dumme Babys, gehätschelt von Politikern und ebenso gefürchtet, und bestens ausgestattet mit billigen Generalabonnments für die Bahn, gurken sie durch ein Land, das sie nicht mehr verstehen wollen, nicht die Mühen der Jungen, nicht deren Angst.</p>
<p>Ich finde, es ist schon sehr strange. Vielleicht sogar mehr als das. Dieser Reichtum hat etwas infantiles, unwirkliches. Als wäre es das Selbstverständlichste der Welt, dass man sich immer den neuesten Rucksack für 450 Franken kaufen kann (und muss), nur um eine superleichte Thermosflasche aus der neuesten Aluminiumlegierung für 172,80 zu transportieren. An den Floßen Trekkingschuhe für 378.- , in den Pfoten Walkingsticks aus dem gleichen Material wie der Thermoskrug, zu 256,75. Das Stück.</p>
<p>Irgendwie abstoßend.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://songdog.at/blog/?feed=rss2&amp;p=6919</wfw:commentRss>
		</item>
		<item>
		<title>Es wird ernst</title>
		<link>http://songdog.at/blog/?p=6908</link>
		<comments>http://songdog.at/blog/?p=6908#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 11 May 2012 19:07:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://songdog.at/blog/?p=6908</guid>
		<description><![CDATA[Als ich gestern im Geisteszentrum - wo ich nun täglich entweder auf dem Fahrradergometer oder an den Gewichten zugange bin - das Feuilleton  der &#8220;Zeit&#8221; las, wusste ich sofort, dass da etwas nicht stimmt.
1500 Autoren unterzeichneten einen Aufruf. Für was, gegen was? ischt erst mal wurscht, denn wenn 1500 Autoren etwas unterschreiben, dann ist etwas [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als ich gestern im Geisteszentrum - wo ich nun täglich entweder auf dem Fahrradergometer oder an den Gewichten zugange bin - das Feuilleton  der &#8220;Zeit&#8221; las, wusste ich sofort, dass da etwas nicht stimmt.<br />
1500 Autoren unterzeichneten einen Aufruf. Für was, gegen was? ischt erst mal wurscht, denn wenn 1500 Autoren etwas unterschreiben, dann ist etwas faul. Aber der Form halber: &#8220;Wir sind die Urheber.&#8221; hieß das Ding.</p>
<p>Nona, das Urheberrecht. Die Brötchen. Und so. Klar, sie haben ja recht. Da geht mächtig was den Bach runter. Aber meiner Erfahrung nach, helfen in solchen Fällen Unterschriften nicht viel. Und wenn man die Namen der Unterzeichnenden liest, dann denkt sich der eine oder andere Neidist (wie ich): nur zu, ihr anonymen Umsonstoholiker, hinweg mit den Urheberechten: Martin Walser, all you can read! Bitte sehr, und zwar gratis. Oder Daniel Kehlmann. Oder Elke Heidenreich: all you can hear! (Für diejenigen, die es ertragen können, und ein paar Ersatznerven auf Lager haben.)</p>
<p>Alle haben sich versammelt und kämpfen für <em>&#8220;eine historische Errungenschaft bürgerlicher Freiheit gegen feudale Abhängigkeit&#8221;</em>. Ich gehe 1:10 Wetten ein, dass ein Großteil der älteren Unterzeichner jeden, aber gar jeden, der ihnen vor noch nicht allzulanger Zeit unterstellt hätte, für eine &#8220;bürgerliche Errungenschaft&#8221; einzustehen, zumindest vor den Richter gezerrt, geohrfeigt oder richtig süffig gemobbt hätten. Aber so ändern sich die Zeiten. Geht mir auch so.</p>
<p>Wie proletete schon Jim Morrison, und wir mit ihm: &#8220;We want the world, and we want it now!&#8221;<br />
Von Urheberrecht hat er nichts gesagt. Und so sehr mir die anonymen Umsonstoholiker mit ihren Forderungen zuwider sind, so zuwider sind mir die Urheber mit ihren.</p>
<p>Tja, das sieht nach was griechischem aus (wie anderswo auch). Ein Dilemma.</p>
<p>Abwarten und sich fit halten. Man weiß nie, wozu es noch mal gut ist.</p>
<p>(Aber die &#8220;Zeit&#8221;-Beilage möchte ich allen Kollegen ans Urheberherz legen.)</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://songdog.at/blog/?feed=rss2&amp;p=6908</wfw:commentRss>
		</item>
		<item>
		<title>Strafe</title>
		<link>http://songdog.at/blog/?p=6898</link>
		<comments>http://songdog.at/blog/?p=6898#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 08 May 2012 14:58:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://songdog.at/blog/?p=6898</guid>
		<description><![CDATA[Ich gehöre zu jenen Menschen deren CO2-Fußabdruck unterdurchschnittlich ist. Ich besitze kein Auto, ich bin Fußgänger, ich fliege nicht zum Vergnügen durch die Gegend, ich bin ein 90% Vegetarier, esse regional und saisonal (meistens). Wenn ich reise, nehme ich die Bahn. Aber warum werde ich dafür bestraft?
Von meinen Mitmenschen. Von den Mitreisenden. Warum muss ich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich gehöre zu jenen Menschen deren CO2-Fußabdruck unterdurchschnittlich ist. Ich besitze kein Auto, ich bin Fußgänger, ich fliege nicht zum Vergnügen durch die Gegend, ich bin ein 90% Vegetarier, esse regional und saisonal (meistens). Wenn ich reise, nehme ich die Bahn. Aber warum werde ich dafür bestraft?</p>
<p>Von meinen Mitmenschen. Von den Mitreisenden. Warum muss ich mir in der Bahn stundenlang den Elektrolärm der verschiedenen Geräte anhören? Warum die stimmgewaltige Logorrhoe des strunzblöden Anteils der Menschheit, die gerade im selben Zug sitzt und mich an der unaussprechlichen Banalität ihres blöden Lebens teilhaben lässt?</p>
<p>Die anonymen Umsonstoholiker, die jederzeit das Kreuz ihrer Kirche in der Hand halten, das Handy, mit dem sie dem neuen Gott, dem Internet huldigen; jene Schwarmintelligenzler (obwohl bereits Heiner Müller wusste, dass 10 Deutsche dümmer als 5 Deutsche sind (Gilt nicht nur für Deutsche, wohlgemerkt) ), die ein bedingungsloses Grundeinkommen fordern, dazu freie Öffi-Fahrt für alle, wollen Menschen wie mich töten oder zurück in die Flugzeuge und Privatautos drängen. Der Inneraum eines fliegenden Jets ist noch einer der letzten Rückzugsorte der Zivilisation, so wie meine Generation sie kannte. Die leeren Kirchen und Intensivstationen. Sonst?<br />
Vielleicht noch das Grab und Leichenhallen. Aber sicher bin ich nicht.<br />
Ich freu mich auf den ersten Tweet vom Sterbebett: &#8220;Hey, ich sterbe gerade. Es ist irgendwie cool &#8230;&#8221;</p>
<p>Danach soll es ruhig sein. Das Geschwätz endgültig verstummt, die Tastaturlaute unhörbar. Aber sicher weiß man es nicht. Darum ist das für mir auch keine Lösung. Außer es beträfe die anderen &#8230;</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://songdog.at/blog/?feed=rss2&amp;p=6898</wfw:commentRss>
		</item>
		<item>
		<title>Quentin, denk das nächste Mal dran&#8230;</title>
		<link>http://songdog.at/blog/?p=6890</link>
		<comments>http://songdog.at/blog/?p=6890#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 02 May 2012 10:09:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://songdog.at/blog/?p=6890</guid>
		<description><![CDATA[Es gibt Filme, die sich einer der ein Armutsgelübde abgelegt hat, nicht im Kino ansieht. Das sind jene Filme, die er zwar sehen will, aber nicht so wahnsinnig unbedingt. Er kann es erwarten, bis sie im TV laufen. So einer ist &#8220;Inglourious basterds&#8221; von Superpulp Tarantino.
Gestern &#8220;flimmerte  er über die Mattscheibe&#8221;, wie es früher so [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es gibt Filme, die sich einer der ein Armutsgelübde abgelegt hat, nicht im Kino ansieht. Das sind jene Filme, die er zwar sehen will, aber nicht so wahnsinnig unbedingt. Er kann es erwarten, bis sie im TV laufen. So einer ist &#8220;Inglourious basterds&#8221; von Superpulp Tarantino.<br />
Gestern &#8220;flimmerte  er über die Mattscheibe&#8221;, wie es früher so schön hieß. Das Flimmern hätte ihm gut gestanden, dem &#8220;Streifen&#8221;, denn dann hätte sich wenigstes etwas bewegt. Zweieinhalb Stunden. Hergottsack! Und jede gottverdammte Szene so ausgereizt, dass man derweil ruhig in die Küche verschwinden konnte und sich einen &#8220;Dark Light&#8221; mixen, eine Patience legen, nach den Kindern sehen, einen Menueplan für die nächste Woche zusammenstellen und die Hochzeit der Tochter planen konnte.<br />
Aber, werden jetzt alle sagen, hast du nicht Christoph Waltz gesehen? Hab ich. Gut, der Waltz, ein bisschen Outrage, aber okay. Richtig gefallen hat mir der schmissig-schneidige August Diehl. Und dann die Story. Herjeh.  Das hat man alles schon zig mal gesehen, einige Male besser.</p>
<p>Tarantino mag die Krauts. Darum hat er diesen Film gemacht, damit er die versammelte &#8220;German&#8221; Televisionblase in einen Film stopfen konnte. Er ist offenbar der Meinung, dass der Krautdarsteller seine Bestimmung als Nazi oder als Psychokiller findet. Hat er vielleicht nicht unrecht.</p>
<p>Aber warum Quentin &#8220;Pulp&#8221; Tarantino, verzapfst du mir den Schmu nicht in 90 MInuten? Weißt du, ich muss immer so früh raus, und hab jeden Tag den Arsch voll zu tun, und brauche meinen Schlaf&#8230;</p>
<p>Das nächste Mal denk bitte dran, gell?</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://songdog.at/blog/?feed=rss2&amp;p=6890</wfw:commentRss>
		</item>
		<item>
		<title>Entspannung für die Wachsweichen</title>
		<link>http://songdog.at/blog/?p=6882</link>
		<comments>http://songdog.at/blog/?p=6882#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 30 Apr 2012 19:46:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://songdog.at/blog/?p=6882</guid>
		<description><![CDATA[Im Winter 2014 finden im russichen Sotschi die olympischen Spiele des Winters statt.
Dazu kann man jene Euro-Politiker, die jetzt ein Problem mit der Fußball-EM in der Ukraine haben (Warum eigentlich? Politisch gefoltert und gemordet wird doch selbst in Liechtenstein?), nur zur fälligen Entspannung beglückwünschen. Denn zu Russland braucht ihnen nichts einzufallen. Dort sitzen keine politisch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Im Winter 2014 finden im russichen Sotschi die olympischen Spiele des Winters statt.<br />
Dazu kann man jene Euro-Politiker, die jetzt ein Problem mit der Fußball-EM in der Ukraine haben (Warum eigentlich? Politisch gefoltert und gemordet wird doch selbst in Liechtenstein?), nur zur fälligen Entspannung beglückwünschen. Denn zu Russland braucht ihnen nichts einzufallen. Dort sitzen keine politisch Unerwünschte im Knast, die Menschenrechte werden respektiert und hochgehalten, Intellektuelle, Juden, Künstler und Homosexuelle brauchen überhaupt keine Angst zu haben.<br />
Und wenn den einen oder anderen Europolito doch die Unsicherheit anflöge, wäre da immer noch der &#8220;Gasprom-Gerd&#8221; und sein lupenrein demokratischer Freund Putin, um jedweden Zweifel zu zerstreuen.</p>
<p>Die Ukraine muss man halt noch irgendwie durchstehen. Bei Sotschi kann der wachsweiche EU-Polito schon entspannen. Alles andere wäre auch zu gefährlich. Für die Wirtschaft.<br />
Besser man pudelt sich jetzt noch ein bisschen auf,  oder?</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://songdog.at/blog/?feed=rss2&amp;p=6882</wfw:commentRss>
		</item>
		<item>
		<title>Anonyme Umsonstoholiker</title>
		<link>http://songdog.at/blog/?p=6865</link>
		<comments>http://songdog.at/blog/?p=6865#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 25 Apr 2012 15:10:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://songdog.at/blog/?p=6865</guid>
		<description><![CDATA[Gestern erhielt ich von den IG-Autoren eine Mail, in der ich gebeten wurde, die Bestrebungen der Litera-Mechana (u.a.) bei der Forderung nach einer &#8220;Festplattenabgabe&#8221; mit einer &#8220;Unterschrift&#8221; zu unterstützen. Ich hatte den Text noch nicht mal zu Ende gelesen, da hat das anonyme Rollkommando der SA-Anonymus schon die Site gehackt, und in ihrem Twitter was [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Gestern erhielt ich von den IG-Autoren eine Mail, in der ich gebeten wurde, die Bestrebungen der Litera-Mechana (u.a.) bei der Forderung nach einer &#8220;Festplattenabgabe&#8221; mit einer &#8220;Unterschrift&#8221; zu unterstützen. Ich hatte den Text noch nicht mal zu Ende gelesen, da hat das anonyme Rollkommando der SA-Anonymus schon die Site gehackt, und in ihrem Twitter was von &#8220;Content-mafia&#8221; verlautbaren lassen. &#8220;Content-mafia&#8221;. Die Litera-mechana. Herrjeh.</p>
<p>Das Überzeugende an den &#8220;anonymen Umsonstoholikern&#8221; ist vor allem anderen, ihre Diskussionsbereitschaft. Eine &#8220;Festplattenabgabe&#8221; anzudenken und dann politisch durchzusetzen, ist, zumindest in Ösi-County, vergleichbar mit der Entsendung verheirateter lesbischer Priesterinnen in den Vatikan. Aber die Anonymlinge fackeln nicht lange: Sofort ist ein Rollkommando zusammengestellt, das gleich zur Sache kommt und das Ding prophylaktisch abwürgt.</p>
<p>Finde ich, ehrlich gesagt, nicht so gut.<br />
Gibt aber einen Vorgeschmack auf das, was aus dieser Ecke noch zu erwarten ist &#8230;</p>
<p>(So, und jetzt könnt ihr bei Wiki nachgucken, was SA bedeutet)</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://songdog.at/blog/?feed=rss2&amp;p=6865</wfw:commentRss>
		</item>
		<item>
		<title>Weiter so!</title>
		<link>http://songdog.at/blog/?p=6860</link>
		<comments>http://songdog.at/blog/?p=6860#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 23 Apr 2012 10:11:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://songdog.at/blog/?p=6860</guid>
		<description><![CDATA[In der Schweiz, so vernahm ich neulich, liegt die &#8220;WirwollenallesumsonstundderRestgehörtehGoogle&#8221;-Partei, die &#8220;Piraten&#8221; noch im Promillebereich.
Ist es tatsächlich so: Sollten die Schweizer doch klüger sein, als ihre Nachbarn?
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In der Schweiz, so vernahm ich neulich, liegt die &#8220;WirwollenallesumsonstundderRestgehörtehGoogle&#8221;-Partei, die &#8220;Piraten&#8221; noch im Promillebereich.<br />
Ist es tatsächlich so: Sollten die Schweizer doch klüger sein, als ihre Nachbarn?</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://songdog.at/blog/?feed=rss2&amp;p=6860</wfw:commentRss>
		</item>
		<item>
		<title>Frau Berg, die Arbeit, der Konsum</title>
		<link>http://songdog.at/blog/?p=6837</link>
		<comments>http://songdog.at/blog/?p=6837#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 21 Apr 2012 10:59:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://songdog.at/blog/?p=6837</guid>
		<description><![CDATA[Die von mir hochgeschätzte Kolumnistin Sibylle Berg war neulich in Wien um etwas zu verkaufen (&#8221;Jeder hat doch etwas zu verkaufen&#8230;&#8221;), und gab dem &#8220;Standard&#8221; ein Interview, in dem sie sich auch über &#8220;Arbeit&#8221; ausließ:
derStandard.at: Die Menschen haben ja früher auch arbeiten müssen.
Berg: Weniger.
derStandard.at: Der Druck ist heute höher?
Berg: Es ist heute eigentlich fast unmöglich, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span>Die von mir hochgeschätzte Kolumnistin Sibylle Berg war neulich in Wien um etwas zu verkaufen (&#8221;Jeder hat doch etwas zu verkaufen&#8230;&#8221;), und gab dem &#8220;Standard&#8221; ein Interview, in dem sie sich auch über &#8220;Arbeit&#8221; ausließ:</span></p>
<p><strong>derStandard.at:</strong> Die Menschen haben ja früher auch arbeiten müssen.</p>
<p><strong>Berg:</strong> Weniger.</p>
<p><strong>derStandard.at:</strong> Der Druck ist heute höher?</p>
<p><strong>Berg:</strong> Es ist heute eigentlich fast unmöglich, wenn du nicht in die Ukraine ziehen willst, mit wenig Geld auszukommen. Ich habe die Gnade der frühen Geburt und musste einfach sehr lange nichts machen, nichts arbeiten. Es ging gut, dass ich mich mit Jobs durchgewurschtelt habe, um dann schreiben zu können. Das geht heute nicht mehr&#8230;</p>
<p>Nun, Bullshit lässt jeder von uns mal fallen, das ist sicher, und - wie man es nun allerorten hören kann - &#8220;kein Thema&#8221;. Aber eigentlich schon. Denn genau genommen ist das, was Frau Berg, was ich, und noch ein paar tausend Schmierfinken tun, gar keine &#8220;Arbeit&#8221;.  Eine Mauer aufziehen ist Arbeit, stundenlang Nähte in giftige Textilien reinfräsen ist Arbeit; Spargelstechen und Kopfsalaternten, eine Eisfläche reinigen, und die Hintern von Sterbenden auswischen, das ist Arbeit. Aber nicht Schreiben, inszenieren und/oder Subalterne anbrüllen.</p>
<p>Dass man heute mehr arbeiten müsse als früher, diesen tollen Witz werde ich gerne meiner alten Mutter überbringen. Sie mag gute Jokes. Der wird ihre Arbeitspause versüßen.</p>
<p>Andererseits, volles Verständnis. Wenn man wie Frau Berg darauf besteht in Zürich zu nisten, dann muss man als Autor/In schon die eine oder andere Zeile zusätzlich schnitzen, das ist klar. Aber zwischen der Ukraine und Zürich liegt noch ne Menge Steppe, wo es sich auch gut leben lässt. Mais chacun à son gout, wie der Burgenländer Weinbauer sagt.</p>
<p>&#8220;Kaufe nix. Ficke niemanden.&#8221; heißt das Twittermotto von Frau Berg. Nun denn. Das ist, für meinen Geschmack, ein bisschen zu nah an der aktuellen Haltung Deutschlands: Nix kaufen, aber den anderen die eigene Produktion andrehen, bis der Dokor Schäuble kommt. Das kommt uns Rest-Griechen doch sehr bekannt vor, oder nicht?</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://songdog.at/blog/?feed=rss2&amp;p=6837</wfw:commentRss>
		</item>
		<item>
		<title>Das Sprüchemuseum (7)</title>
		<link>http://songdog.at/blog/?p=6829</link>
		<comments>http://songdog.at/blog/?p=6829#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 19 Apr 2012 17:23:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://songdog.at/blog/?p=6829</guid>
		<description><![CDATA[&#8220;&#8230; und wieder zeigt der Krieg seine hässliche Seite.&#8221;
Aus den Tagesthemen, heute um 19 Uhr, in einem Bericht über die in der N.Y.-Times veröffentlichten Fotos von GI&#8217;s mit Leichen.
Ja, das ist echt eine Zumutung, dass man uns nur immer die hässliche Seite des Krieges präsentiert. Wie wär&#8217;s mal mit der Zuckerseite? GI&#8217;s in ihren Unterkünften, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;&#8230; und wieder zeigt der Krieg seine hässliche Seite.&#8221;</p>
<p><em>Aus den Tagesthemen, heute um 19 Uhr, in einem Bericht über die in der N.Y.-Times veröffentlichten Fotos von GI&#8217;s mit Leichen.</em></p>
<p>Ja, das ist echt eine Zumutung, dass man uns nur immer die hässliche Seite des Krieges präsentiert. Wie wär&#8217;s mal mit der Zuckerseite? GI&#8217;s in ihren Unterkünften, die durch die Läufe ihrer AK&#8217;s gutes afghanisches Heroin rauchen, Bourbon aus Gallonenflaschen trinken, während sie minderjährige Nutten untenrum befummeln?<br />
Nicht nur immer die hässliche Seite, bitte. Ja?</p>
<p>(Ist eigentlich für die Redigierung und Lektorierung von Nachrichtentexten bei den ÖFFIS keine Kohle mehr da? Oder was? Ihr dämlichen, strunzblöden Redakteurearschlöcher.)</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://songdog.at/blog/?feed=rss2&amp;p=6829</wfw:commentRss>
		</item>
		<item>
		<title>Das Sprüchemuseum (6)</title>
		<link>http://songdog.at/blog/?p=6825</link>
		<comments>http://songdog.at/blog/?p=6825#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 18 Apr 2012 13:45:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://songdog.at/blog/?p=6825</guid>
		<description><![CDATA[&#8220;Achtung! Ich bin nicht in Schottland.&#8221;
Mailaussendung meines Landsmannes, Kollegen und topografischen Leidensgenossen, Christoph Brändle.
Herrgottsack! Soll man einer sagen, die Schwiizer hätten kan Hamur!
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Achtung! Ich bin nicht in Schottland.&#8221;</p>
<p><em>Mailaussendung meines Landsmannes, Kollegen und topografischen Leidensgenossen, Christoph Brändle.</em><br />
Herrgottsack! Soll man einer sagen, die Schwiizer hätten kan Hamur!</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://songdog.at/blog/?feed=rss2&amp;p=6825</wfw:commentRss>
		</item>
	</channel>
</rss>

