zum Songdog Verlag


Superbastards & Songdogs
Donnerstag, 15. November 2018, 14:52 Uhr
Abgelegt unter: Allgemein

load images

Willkommen im Kult-Bau!

Wir laden Sie herzlich zur nächsten Veranstaltung ein:

Dienstag, 20. November 2018, 20:00 Uhr

SUPERBASTARD

COMES TO TOWN

Mit Susann Klossek, Andreas Niedermann

& Benedikt Maria Kramer

Moderation: Florian Vetsch

All das, was du in deinem Leben bislang getan hast,

hat dich vor diese Tür geführt.

Was immer sich dahinter befinden mag,

du wirst sie öffnen und es herausfinden.

(aus: Andreas Niedermann: Blumberg – Kriminalroman.

Songdog. Wien 2018)

Kult-Bau, Konkordiastrasse 27,

9000 St.Gallen

Eintritt frei (Kollekte)

Weitere Informationen sowie Angaben zu den weiteren Veranstaltungen

im Kult-Bau finden Sie auf unserer Facebook-Seite:

Follow us!

Oder auf der Kult-Bau-Webseite

Wir freuen uns auf Sie!

Noisma im Kult-Bau

Daniel Fuchs, Clemens Umbricht, Florian Vetsch


Arnold Billwiller-Stiftung



Seine 20 und meine 2
Mittwoch, 14. November 2018, 18:03 Uhr
Abgelegt unter: Allgemein

Kürzlich hat der tolle Schauspieler Simon Schwarz was tolles gesagt. Er sagte, sinngemäß, dass er am Set kaum zwanzig Prozent von dem umsetzen kann, wie er sich im Geiste seine Rolle vorstellt. Ja, Mann, dachte ich, so geht es mir auch. Wenn ich in der Wanne liege oder herumgehe - da sind die Orte, wo ich mich am meisten mit dem Schreiben beschäftige - dann ist das, was ich im Geiste schreibe, fuckin’ druckreif, musikalisch, rhytmisch vollkommen, klug und lesenswert.

Wenn Simon Schwarz zwanzig Prozent von seiner Vorstellung dann tatsächlich rüberbringt, so stehe ich da mit meinen 2 Prozent und frage mich, wie er das, zum Hugo, nur macht?



Hinsehen
Montag, 12. November 2018, 17:42 Uhr
Abgelegt unter: Allgemein

Es heißt ja immer und immer wieder: Man soll hinsehen.
Man soll hinsehen, wenn jemand diskriminiert, angegriffen, angepöbelt, gemobbt wird.

Wissen diejenigen, die solches postulieren auch, was das für den Hinseher bedeutet? Wohl nicht. Sonst würden sie nicht so leichtfertig daherreden.

Neulich bei der U-Bahnstation (U6) kam ich gerade dazu, wie drei Undercut-Typen einen eher schmächtigen Burschen mit einer Kippa auf dem Kopf anpöbelten, und als der sich nicht einschüchtern ließ, fingen sie an, ihn zu schlagen. Ich, also ich, bleib stehen und seh hin. Fuck, das war unschön. Fast hätt ich eingegriffen, aber da es hieß, man soll hinsehen, sah ich halt hin, obschon ich es kaum aushielt.

Dann kamen zwei andere Kerle, und wollten dem Kleinen zu Hilfe kommen, da bin ich zu ihnen hin, und hab gesagt, sie sollen das sein lassen und einfach mal „Hinsehehn.“ Zuerst wollten sie nicht auf mich hören, aber dann sahen sie es doch ein. Und dann standen wir zu dritt da, und haben hingesehen.

Meine Güte, kriegte der Kleine auf die Fresse!
Zum Glück haben wir hingesehen.



Das Sprüchemuseum (101)
Samstag, 10. November 2018, 17:04 Uhr
Abgelegt unter: Allgemein

“Werden verbesserte Zustände den Menschen bessern? Läuft nicht alles auf idiotische Schießereien vor den Gebäuden der Macht hinaus? Und selbst wenn die Zustände sich besserten, wird der Mensch nicht genau das gleiche faule und genußsüchtige Vieh bleiben, das sich von der andern Tierheit nur durch technische Mordtalente und eine überfütterte Eitelkeit unterscheidet? Ekelhafte Sackgassen überall!”

Franz Werfel (aus dem Roman „Barbara oder die Frömmigkeit”

Wir sagen: Herrgottsack! Jetzt plagieren schon die Expressonisten unsere Texte!



Zu teure Spionage
Freitag, 9. November 2018, 17:41 Uhr
Abgelegt unter: Allgemein

Österreich hat einen Spionagefall. Es kam raus, dass ein Oberst des Bundesheeres bereits seit den 90-er Jahren für die Russen spioniert und dafür € 300’000.- kassiert hat.

Das scheint uns reichlich teuer zu sein. Warum hat Putin nicht einfach die Außenministerin und/oder den Innenminister (FPÖ) gefragt? Die hätten bestimmt umsonst Auskunft gegeben.



Das Sprüchemuseum (100)
Sonntag, 4. November 2018, 20:30 Uhr
Abgelegt unter: Allgemein

Rapper Kollegah distanziert sich von Auschwitz- und Holocaust-Zeilen.

derstandard.at

Wir sagen: der Kollege wechselt offenbar ins Politikerfach. Dort distanziert man sich auch permanent von Herausproletetem. Geht aber nicht, assholes. Nicht bei den Polis und nicht bei den Rapperchen. Gesagt ist gesagt. Man kann sich davon nicht distanzieren. Man es bereuen, man könnte sagen, dass es dumm und falsch war, dass man inzwischen schlauer geworden ist. Aber nicht distanzieren.



Muster
Sonntag, 4. November 2018, 13:20 Uhr
Abgelegt unter: Allgemein

Jörg Haider hat als Landeshauptmann „sein“ Kärnten wirtschaftlich an die Wand gefahren. Ich bin sicher, dass es seinen Anhängern in Kärnten egal war. Irgendwer wirds schon richten. Wichtig war allein, dass der Führer ihres Stammes von den anderen gefürchtet wurde.
Da hilft keine Aufklärung, da hilft kein Mindestlohn, da hilft kein Moralisieren, belehren, erziehen, bevormunden. So deprimierend dies auch sein mag.

Ich sehe, dass dieses Muster weltweit schlagend wird.
Irgendwann (vielleicht, vielleicht), wird es auch der Linken dämmern.



Das Sprücheuseum (99)
Montag, 29. Oktober 2018, 17:02 Uhr
Abgelegt unter: Allgemein

Die gebürtige Wienerin will die Bühne vom Nimbus des “Frauenhauses” befreien. Mit “Mütter” geht es am Dienstag los -

derstandard.at zum Neustart des Kosmos Theaters mit Veronika Steinboeck

Wir sagen: Das ist mal eine Nimbusbefreiung die den Namen verdient. Was könnte weiter von einem „Frauenhaus“ entfernt sein, als Mütter?



An die Thalia-Buchhandlungen
Montag, 29. Oktober 2018, 12:21 Uhr
Abgelegt unter: Allgemein

Sehr geehrte Frau B.,

anbei senden wir Ihnen noch einmal (zum vierten Mal) die Rechnung für die Bestellung eines Ex. des Romans „Blumberg“ von Andreas Niedermann ISBN 9783950422481 zu, das Sie vor zwei Monaten erhalten haben.

Da es der Thalia-Kette offensichtlich an Liquidität gebricht, und Sie sich nicht in der Lage sehen, den ausstehenden Betrag vo Euro 14.- auf unser Konto einzuzahlen, und wir bei Songdog keine Unmenschen sind, die durchaus auch ein Herz für in Not geratene Konzerne haben, bieten wir Ihnen an, den Betrag von Euro 14.- in 10 monatlichen Raten von Euro 1,40 abzustottern.

Wir hoffen sehr, dass wir Ihnen damit behilflich sein konnten. Falls Ihnen die Raten als zu hoch erscheinen, bitten wir Sie höflichst, sich an unser Rechnungswesen zu wenden, damit wir einen für alle akzeptablen Kompromiss finden können.

Ergebenst

Ihr Songdog Verlag



Der Volggsroggenroller
Sonntag, 28. Oktober 2018, 15:58 Uhr
Abgelegt unter: Allgemein

Es ist schon wichtig, dass es endlich einen gibt, der sich Volksrock’n’roller nennt, und auch wirklich einer ist.
Das unterscheidet ihn von all den bourgeoisen, und den einer elitären Oberschicht entsprungenen Vorgängern, wie Elvis Presley, Chuck Berry, Little Richard, Eddie Cochran, Gene Vincent oder den aus der satten Baumwollpflückerdynastie entstammenden Johnny Cash.

Da ist mal einer, der sich nach dem Absolvieren der beinhart proletarischen Handelsakademie und der Knochenmühle des Rechtswissenschaftsstudiums, zum verdienten Idol der bäurischen Massen aus Neukölln und  und dem 1. Wiener Gemeindebezirk aufgeschwungen hat.

Supi, Andi!