zum Songdog Verlag


SUPERBASTARD #7
Freitag, 10. November 2017, 18:04 Uhr
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Am 15. November 17 erscheint - wie immer von Benedikt Maria Kramer herausgegeben - ein neuer SUPERBASTARD #7. Völlig überraschend. Einerseits. Denn eigentlich hätte nach #6 Schluss sein sollen, aber Bastarde sind zäh, und Superbastarde nicht totzukriegen.

Titel diesmal oder vielmehr, Motto: Why was I built to feel pain!??!

Ja, warum?

Das fragen sich: Katja Horn, Andreas Niedermann, Lütfiye Güzel, Constanze Ramsperger, Florian Günther, Florian Vetsch, Jerk Götterwind, Rüdiger Saß, Kai Pohl, Urs Böke, Jörg Herbig, Elias Loeb, Benedikt Maria Kramer, Marcus Mohr, Lisa Panizza, Jan Off, Michael Sailer, Moses Wolff, Max Messer, Clemens Schittko, Marc Mrosk, Christin Zenker, Susann Klossek

Bildautoren: Chris Escobar, Illustrella, Florian Waadt

Am 18. November lädt SuBa zum „Augsburger Literaturfest im „City Club“.
Der Superbastard kostet 9,95 und kann beim Songdog Verlag (verlag(at)songdog.at), im Buchhandel oder über Amazon bezogen werden.



Schöner Preis!
Sonntag, 5. November 2017, 11:10 Uhr
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Was für ein Siegerpokal!

Valentin Hitz gewann mit seinem Film „Stille Reserven“ den „Calavera de Plata“ am „Morbido Filmfest“ in Mexiko City.

Wir gratulieren, und freuen uns auch über das Emblem des „Autocinéma Coyote“. Bienvenida hermanos y hermanas!

RESERVAS OCULTAS / HIDDEN RESERVES / STILLE RESERVEN WINS THE “CALAVERA DE PLATA” FOR THE “MOST OUTSTANDING FILM” AT MORBIDO FILM FEST!



Ist das Satire oder darf man da lachen
Montag, 30. Oktober 2017, 16:27 Uhr
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Ist das Satire, fragt sich der Schreiber? Kann Satire mit solch dummen Klischees eigentlich funktionieren?

Jedenfalls, sagt der Schreiber (ganz emphatisch und ohne dass Mutti ihn jemals dazu angeleitet hätte) tun mir die Jungs dieser Muttis leid.

http://www.bento.de/future/harvey-weinstein-und-vorurteile-wie-erziehe-ich-meinen-sohn-feministisch-1790881/#refsponi



Unbedingt
Donnerstag, 19. Oktober 2017, 16:58 Uhr
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Man muss nicht immer selber schreiben. Zumal man nicht alles einsehen kann und auch sonst schon einiges zu tun und zu schreiben hat.

Aber man kann auf das bereits Geschriebene hinweisen, auf jenes, das den Hinweise unbedingt wert ist:

http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/debatten/frankreich-judenhass-mit-methoden-wie-bei-den-nazis-15252732.html

http://www.spiegel.de/politik/deutschland/harvey-weinstein-trau-keinem-feministen-kolumne-a-1173688.html



Gute Wahl, schlechte Wahl
Montag, 16. Oktober 2017, 11:49 Uhr
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Österreich hat gewählt. Die SPÖ wurde nicht erste. Vielleicht zweite.
Die katholischen unter den Sozis (und das sind so ziemlich alle) und auch die Klügeren unter ihnen wissen, dass der Wahlausgang ein guter ist.
Es war gut, nicht nicht Erste zu werden und trotzdem kaum etwas zu verlieren. Damit geht der Kelch an ihnen vorüber, den Kanzler zu stellen und Koalitionsverhandlungen führen zu müssen, die vermutlich dazu geführt hätten, dass sich der innerparteiliche Riss zwischen den FPÖ-Koalition-Befürwortern und den „Grokos“, vergrößern und die Partei zerreißen würde.
Nochmal Schwein gehabt.

Und sonst? On verra, wie der Groß Gerunger sagt…



Wahlkampf à l’autriche
Sonntag, 15. Oktober 2017, 13:10 Uhr
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Überall kann man lesen, dass in Österreich ein dreckiger Wahlkampf stattgefunden habe. Ist das so? Sollte er dreckiger als andere gewesen sein?
Ich bezweifle das. Es war ein ganz normaler Niedertrachtskampf à l’autriche, pas plus.
Man mag hier nicht ohne Nazis, Niedertracht und Heuchelei leben. Da würde einfach etwas fehlen.
Diesmal kam einfach noch eine vierte Komponente hinzu: Dummheit. Auch ohne Dummheit mag hier niemand leben. Ist ein Menschenrecht.

Jetzt zu wünschen, dass diejenige Partei gewinnt, die am wenigstens von diesen vier Eigenschaften aufweist, scheint mir irgendwie a bisserl paradox. Oder?



Sons of guns
Dienstag, 3. Oktober 2017, 09:28 Uhr
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Jetzt wird gerätselt. Was hatte der Wichser, der unter Countryfans ein Blutbad angerichtet hat, wohl für Motive. Er war ja so unauffällig. Ein Buchhalter. Zurückhaltend, reserviert.

Und natürlich ist es vollkommen normal, dass ein Mann zwei Dutzend Faustfeuer -und automatische Waffen besitzt, plus kiloweise hochwirksamen Sprengstoff.
Das Motiv für Cocksucker dieser Art ein Massaker zu veranstalten ist jenes, dass man früher als  Mordlust bezeichnet hat.

Die Aktion, vom 32. Stockwerk aus auf einen hunderte Meter entfernte Menschenmasse zu ballern, das Geschehen an Ort, ist für den Schützen vollkommen abstrakt. Er kann die Schreie der Getroffenen nicht hören, er kann nicht sehen wie Menschen fallen, wie sie sterben.
Er ist  wohlig aufgehoben im geilen Sound seiner Maschinengewehre.

Wer braucht da noch ein Motiv?



Diskriminierung
Freitag, 29. September 2017, 14:43 Uhr
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Eben sagte eine Frau im TV: Typisch Mann!
Und ich frage mich, darf Frau das sagen? Darf man sagen: Typisch Frau! Darf man vermutlich nicht.
Meine Tochter fragt: was hälst du von der Ehe für alle?
Bin dafür, sage ich, aber nur, wenn wirklich alle alles heiraten dürfen. Mann und Maus, Frau und Papagei, Jüngling sein Handy, und ich mich selber.
Das war meiner Tochter zuviel. Wo ist die Grenze, fragte ich, und wer zieht sie? Wir dürfen doch niemanden diskriminieren und ausschliessen,oder?
Dann zeigte ich ihr ein Foto auf dem ein mexikanischer Bürgermeister ein kleines Krokodil heiratet. So geht Ehe für alle, sagte ich. Sie fands irgendwie zum Lachen. Es klang ziemlich unsicher.

Kurz: Alles, was nicht so ist wie ich und meinesgleichen, diskriminiert mich. Die Statuen von Michelangelo diskriminieren meinen Körper, Bücher schließen Analphabeten aus, und jeder Kunde in einer Buchhandlung der nicht mein Buch kauft, missachtet mich, die volle Diskriminierung. Dagegen muss vorgegangen werden.

Schätze, ich muss mal kurz das Burgtheater besetzen…



Besetzt
Dienstag, 26. September 2017, 20:02 Uhr
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Ich bin Autor. Ich schreibe jeden Tag. Und ich kann nicht davon leben.
Es wird Zeit, dass ich mal eine Volksbühne besetze.



Wieder mal Boxen…
Sonntag, 10. September 2017, 17:23 Uhr
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“Nach dem Boxkampf erklärte Ex-Champ Henry Maske dem Publikum den Fight, den es gerade gesehen hatte. Was hatte es gesehen? Es hatte einen vorwärtsdrängenden, unermüdlich Aufwärtshaken schlagenden und nie zurückweichenden Firat Arslan gesehen, der den amtierenden Weltmeister im Cruisergewicht, Marco Huck, bereits in der 3. Runde beeindruckt hatte und der für uns, das Publikum, nach 12 Runden als der klare Sieger feststand. Aber wir sahen es falsch. Denn obschon Arslan, so Maske, wie der sichere Sieger aussah, konnte er nicht der Sieger sein, denn wir, das Publikum, verstünden das Boxen – leider,leider – nicht richtig. Nun ja, da war vielleicht etwas dran. Denn wir hatten ja nicht normales Boxen gesehen, jenes Boxen, wo der gewinnt, der mehr Treffer landet, sich besser verteidigt und den Kampf „macht“, sprich: dominiert, sondern wir sahen ARD-Sauerland-Boxen. Und da kann nicht sein, was nicht sein darf.”

Das ist ein Text von 2011.

Und nun durfte ich gestern fürwahr das Ende der verschiedenen Fernsehboxer, wie Abraham, Huck und Konsorten erleben. Die Ära ist seit gestern Nacht endgültig vorbei. Und endlich dämmerte es auch den verehrten Kollegen, dass sie jahrelang nur Scheiße auf den Partyschnittchen hatten und sie für Gänseleberpastete hielten, halten mussten.
Glückwunsch!

http://www.spiegel.de/sport/sonst/marco-huck-das-ende-der-generation-plastiktuete-a-1166982.html